Goldsparplan – Regelmäßig in Gold investieren

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Durch einen Goldsparplan kann ein Anleger eine bestimmte Summe monatlich in Gold anlegen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Tresorgold, denn das „physische“ Gold wird zentral bei einem Finanzinstitut aufbewahrt.

Anleger bezahlen per Überweisung oder Lastschrift monatlich eine festgesetzte Rate. Am Ende der Sparlaufzeit bekommt der Anleger das Gold ausgehändigt oder kann es verkaufen.

Physisch Gold zuhause lagern

Real Gold in Form von Barren oder Schmuck zu kaufen, birgt neben offensichtlichen Risiken auch einen deutlichen Kostennachteil: Verarbeitung und Transport von Gold kostet - als Sparplan oder Wertanlage ist dies deshalb klar nicht zu empfehlen.

Börsengehandelte Produkte

Aktienfonds, Investmentfonds und ETFs können den Goldkurs und Wertpapiere rund um Gold als Fokus haben.
Mit vergleichsweise geringen Gebühren kann man so direkt an der allgemeinen Wertentwicklung von Gold profitieren

Aktienanteile an Unternehmen

Um am Wertgewinn und der Stabilität von Gold zu profitieren, eignen sich z.B. Goldminen, Bergbauunternehmen oder klassische Rohstoffhändler. Wir empfehlen zu Risikostreuung jedoch Fonds oder die Anlage in mehrere Unternehmen.

Vorteile von Gold und Argumente für den Sparplan

  • Gold gilt allgemein als flexible Anlageform, die sich durch seine Krisensicherheit und Wertbeständigkeit auszeichnet.
  • Besonders in Zeiten der Finanzkrise dient Gold zur Sicherung und Diversifikation von Vermögen, da es keinen Währungsschwankungen ausgesetzt ist.
  • Der Wert bleibt, anders als bei Aktien und Anleihen, stabil und erwies sich in der Vergangenheit sogar als steigend.

Nachteile von Gold und Argumente gegen den Sparplan

  • Für Goldsparpläne werden zweierlei Kosten fällig. Zum einen muss das Gold erworben werden und zum Anderen sind Verwaltungskosten und Kosten für die Aufbewahrung des Goldes abzudecken.
  • Physisches Gold unterliegt keinen Regulierungen und auch nicht der Finanzaufsicht. So ist es möglich auch ohne Lizenz, Goldsparpläne auf den Markt zu bringen. Die Produkte sind dadurch sehr oft überteuert, denn die Gebühren können über 5% betragen.
  • Die Gefahr, dass Anleger an einen unseriösen Anbieter gelangen, ist sehr hoch.
  • Es gibt keine Gewährleistung für die finanzielle Stabilität.

Goldsparplan Anbieter

1 € pro Sparplanausführung
0 € Depotgebühr
Sparplaneinzahlung ab 50 €
Gold-Sparplan per ETF/ ETC

Sparplanvergleich 2019
onvista bank ★★★★★
Note: "sehr gut"

1,5 % pro Sparplanausführung
0 € Depotgebühr
Sparplaneinzahlung ab 25 €
Gold-Sparplan per ETF

Sparplanvergleich 2019
comdirect
★★★★★
Note: "sehr gut"

1,5 % pro Sparplanausführung
0 € Depotgebühr
Sparplaneinzahlung ab 25 €
Gold-Sparplan per ETF

Sparplanvergleich 2019
Consorsbank
★★★★★
Note: "sehr gut"

Mittlerweile sind Goldsparpläne in Deutschland etabliert. Es gibt u.a. zwei große Anbieter: Bullion Value KG und die Sutor Bank. Sie arbeiten zusammen mit Vermittlern und verkaufen die Sparpläne direkt an die Anleger. Die monatliche Mindesteinlage beträgt bei beiden 50 Euro. Sie unterscheiden sich aber in der Höhe der Bearbeitungs- und Tresorgebühren.

Auch Direktbanken bieten Tresorgold an. Dazu gehören GoldMoney und Bullion Vault. Diese Anbieter arbeiten aber selten mit richtigen Goldsparplänen, sondern vielmehr mit Einmaleinlagen. Um die kostenintensiven Gebühren bei Goldsparplananbietern zu umgehen, kann man als Anleger selbst regelmäßig Gold bei solchen Direktbanken kaufen.

RenditechanceRisikoFlexibilitätGebührenMehr Informationen
Banksparplanniedrig (~ 0,50 % )sehr niedrigniedrigmittel
Bausparensehr niedrig (~ 0,25 % )sehr niedrigniedrigmittelaktuell nicht empfohlen
ETF-Sparplanmittel (bis ~ 7,50 % )niedrighochniedrig
Fondssparplanhoch (bis ~ 10,00 % )mittelhochmittel
Aktiensparplanhoch (bis ~ 15,00 % )sehr hochhochmittel